Treffen und Briefwechsel mit Antoine Watteau

Ausstellungen in der “Herrlichkeit” von Issum im Mai 2003 und im Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte in Kevelear im September 2003.

Briefwechsel mit Antoine Watteau:

Pierre M.    21. Juli 1717

Mein geschätzter Freund Antoine,

wie glücklich war ich mit dir gemeinsam in deinem Atelier die Umdeutung der Zeiten in deinem „Embarquement“ mit Farben und Leinwand zu bewegen.
Von dem „Einen“ der uns beherrschte blieb nur eine Erinnerung. Nicht mehr als ein vergessenes Bild.
Sind wir nun die Gestalter unserer selbst und die Anführer unserer Reise, die wir in Sehnsucht erträumt haben?
Wir haben die „Neue Zeit“ leidenschaftlich mit unseren Pinselstrichen beschrieben, mit unseren Farben, die anders sind als die vor „Ihm“ und mit einem Ausdruck einer Stellung von Personen, die uns nun vom Joch befreien und uns pilgern lassen auf die Inseln der Freiheit.
Wir beide kennen die „Neue Zeit“, als Zeit unserer neu entworfenen Bilder, Bilder der „Rechte der Bürger“.
Zur Zeit halte ich mich bei Gerisaint, deinem Kunsthändler in Paris auf und erwarte in Sehnsucht deinen Besuch.

Dein dich schätzender Freund

Pierre M.

- – - 

Antoine Watteau, 31. August 1717

Mein lieber Pierre,

ich muss gestehen, dass mich die Zeit starr gemacht hat.
Ohne deinen fast zweijährigen Aufenthalt in meinem Hause wäre die Reise in mein verwunschenes Land, so wie wir es gemeinsam mit Pinsel und Farbe entworfen haben nicht entstanden.
Von ganzem Herzen möchte ich dir für deine Hilfe danken.
Wir haben die „Neue Zeit“, ohne zu wissen, wohin sie geht, gemeinsam mit Pinsel und Leinwand gegenwärtig gemacht.
Glücklich war ich in deinem Hause in der Nähe deiner Farben und deiner Seele.

Pierre, mein Freund, ich hoffe dich auf der „Fête Galante“ in Kythera anzutreffen.

Dein dich schätzender Vertrauter

Antoine Watteau

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Landvermessung

Landvermessung bei Rheinkilometer 794,2 Orsoyer Land

LandvermessungLandvermessungLandvermessungLandvermessung

Konstruktion und Dekonstruktion in Naturns.

Papierhemden genähnt, gehängt, gelegt als Performance und im Quellfluss genässt und aufgelöst.
Südtirol 2001.

Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.

Ateliers im Museum, Niederrheinisches Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte, Kevelaer, Oktober 1999.

Thema der Arbeit: Wasser und Wolken

Wasser und WolkenWasser und WolkenWasser und WolkenWasser und WolkenWasser und Wolken

Ausstellung der Künstlergruppe Binnenheide zum Thema Zeit in der Galerie Erika Taschenberger im Mai 1999.

Titel der Arbeit: Stillstand und Geschwindigkeit.

Stillstand und GeschwindigkeitStillstand und GeschwindigkeitStillstand und GeschwindigkeitStillstand und GeschwindigkeitStillstand und Geschwindigkeit

Frühstück im Freien – Übersetzung von Edouard Manet.

Frühstück im Freien - Übersetzung von Edouard ManetFrühstück im Freien - Übersetzung von Edouard ManetFrühstück im Freien - Übersetzung von Edouard ManetFrühstück im Freien - Übersetzung von Edouard ManetFrühstück im Freien - Übersetzung von Edouard ManetFrühstück im Freien - Übersetzung von Edouard Manet

Ausstellung in Kevelaer-Winnekendonk, 1997, Galerie Erika Taschenberger.

Searching for water – Aguas Capdepera. Performance zwischen der Cala Litteras und Cala Sa Font 1997.

Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997

Ausstellung vom 6.-08. September 1996 in Köln-Nippes im Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn AG zwischen Kempener und Werkstattstraße.

Ausstellungsinstallation, Entwurf und Präsentation: 12 Künstlerstühle.

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Ausstellung: V. Kunstplätze am 16.06.1996. 41 Ereignisse an 33 Orten.

Appointment by William Turner and Pedro Enrico EmpunctAppointment by William Turner and Pedro Enrico EmpunctAppointment by William Turner and Pedro Enrico EmpunctAppointment by William Turner and Pedro Enrico EmpunctAppointment by William Turner and Pedro Enrico EmpunctAppointment by William Turner and Pedro Enrico EmpunctAppointment by William Turner and Pedro Enrico EmpunctAppointment by William Turner and Pedro Enrico EmpunctAppointment by William Turner and Pedro Enrico Empunct

Siehe auch: Aphorismen zum Kunstplatz Uckendorf 

Ausstellung im Außengelände des Thermalbades Klein Vink in Arcen/NL im Dezember 1995: Zirkel, Dreieck, Winkelmesser.

Ein Dokument einer Tätigkeit und eines biographischen Zeitablaufs: Die Geschichte von W. O. Blank, geb. 8.3.1889 in Schönberg/Allenstein, Vermessungsingenieur, der Regionen mit Zirkel, Dreieck und Winkelmesser vermessen hat, aber dessen Biographie sich auflöste, sich verlor und verschwand, bevor er den Traum, der ihn fesselte, träumen konnte, den Zirkelkreis so groß über die Welt zu schlagen, dass er den Zirkel nicht mehr bewegen konnte:
Die Passage nach Buenos Aires.
Folgende Dokumente sind erhalten:
Ein Zirkel, ein Dreieck, ein Winkelmesser und eine Vermißtenmeldung vom 13.10.1914.

Zirkel, Dreieck, Winkelmesser. Arcen 1995.Zirkel, Dreieck, Winkelmesser. Arcen 1995.Zirkel, Dreieck, Winkelmesser. Arcen 1995.Zirkel, Dreieck, Winkelmesser. Arcen 1995.Zirkel, Dreieck, Winkelmesser. Arcen 1995.Zirkel, Dreieck, Winkelmesser. Arcen 1995.
Ausstellung auf Schloß Haag / Burg ‘te Gesselen vom 19.06.-03.07.1994 mit dem Titel “Sitzen auf Herrensitzen
Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise
Die Geschichte über Geschichten, die Erzählung über Erzählungen, ein Märchen der Märchen, das sich nicht ereignet hat: „Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise.“
Eine Familiengeschichte vom anderen Ende dieser Welt, von Abenteurern, die ihr Glück gemacht haben auf der „Isla Rosita“ im Paranadelta in Argentinien, von Leuten, die aus der Provinz kamen und deren Reise die „Welt“ bedeutete.
Die, die in der Provinz geblieben waren, aber deren Traum die „Welt“ war, die sie nie gehen hatten, bewunderten diejenigen, die in der „Welt“ wohnten, für die es aber die Provinz war.
Die Geschichte eines Traums, einer Realität an zwei Orten, auf zwei verschiedenen Kontinenten, zeitverschoben, aber dennoch synchron vom anderen Ende dieser Welt.

Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994

Ausstellung in der Goldschmiedewerkstatt “Metallum” in Moers bei Antje Witzler, Mai 1992.

Strand(gut)Stücke
Die leichte Kunst des Peter Maschke

Wer zweierlei schätzt, den Zufall und die Leichtigkeit des Seins, ist zur Auseinandersetzung mit den Meer- und Strand(gut)stücken Peter Maschkes eingeladen. Die Objekte, die er in den Dienst seiner behutsamen Kunst stellt, sind ihm auf Strandspaziergängen zugefallen. Müll für viele, für ihn aber Überbleibsel, Relikte einer stummen Vergangenheit, Spuren, die er mit eigentümlicher Zärtlichkeit zum Sprechen bringt, indem er sie neu belebt, sie neu definiert, ihnen Namen und Rollen in einem von ihm erfundenen Spiel zuweist. Stock und Stein, Tau und Feder, Dose und Puppe beginnen für ihn (und dann für uns: die Beobachter) ein magisches Eigenleben. Sie sprechen nicht laut, aber eindringlich, und das nicht nur in einem bloßen Raum der Phantasie, der Beliebigkeit, sondern als Bestandteile eines ‚kalkulierten’ Mythos.
Was frappiert, ist das Kalkül, das Formgefühl, der Gleichgewichtssinn dieses Künstlers. Die Dinge, die ihm zufallen, verwandelt er mit geringen Eingriffen, die dennoch tief schneiden. Das Holz bleibt Holz, Metall bleibt Metall, aber alle Substanzen, die er verändert, verlieren auf eine schwer nachvollziehbare Weise ihr Gewicht. Sie stehen nicht, sie scheinen, auch wenn sie stehen, zu schweben. Sie hängen nicht, sie scheinen, auch wenn sie hängen, zu fliegen. Peter Maschke greift, da ist kein Zweifel, auf archaische Formen zurück, und wo nicht auf archaische, dort auf insulares Formwissen, auf ein sicheres Gefühl für Proportion, das seine Objekte so stabil wie dynamisch erscheinen lässt: leicht beweglich in aller Stabilität, zwingend in der Formfindung und doch anregend für das freie Spiel der Imagination des Betrachters. Da wird nichts festgelegt, da sind Spiel-Räume im genauen Sinne, da ist vor allem Freiheit.

Es mag kein Zufall sein, dass Peter Maschke notorischer Weltenbummler ist. Die Zeichen, die er in den letzten Jahren geschaffen hat, drücken das aus: Sie holen die Ferne (die auch eine der Zeit ist) in eine Nähe, die sie fern erscheinen lässt: Dinge am Ort, mit denen man reisen könnte: in die Leichtigkeit, die sich nirgends findet – es sei denn: in dieser stillen, unaufwendigen (und in einem unpreziösen Sinne: tröstlichen) Kunst.

    Quelle:
    Prof. Dr. Peter Fuchs, Ausstellung in Moers
Strand(gut)stücke. Spezies: Cabeza Quadrada, 1992Strand(gut)stücke. Kennen wir uns? 1992Strand(gut)stücke. Versuchung, 1992Strand(gut)stücke. Torso weiblich, 1992Strand(gut)stücke. Geschichte der Leidenschaften, 1992Strand(gut)stücke. Der Feuerwehrmann, 1992Strand(gut)stücke. Gelockt, bewellt, benast und befedert, 1992Strand(gut)stücke. Beobachter, 1992Strand(gut)stücke. Benidorm gegen Nachmittag um 16:30 Uhr, 1992Strand(gut)stücke. Abwärts mit Grüßen, 1992Strand(gut)stücke. Wo liegt die Tube mit der Sonnencreme? 1992Strand(gut)stücke. Vor dem Sprung mit höchster Konzentration, 1992