Manu factum: Verleihung des Staatspreises für das Kunsthandwerk des Landes NRW 2009 in Kevelaer
26.08.2009 | Kategorie Ausstellungen | 1 Kommentar »
Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte in Kevelaer
„manu factum“ vom 22. August bis 15. November:
Staatspreise des Landes NRW
werden in Kevelaer vergeben
Nordrhein-Westfalen – Kevelaer – Das Nieder-rheinische Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte in Kevelaer beherbergt in diesem Jahr eine besondere Ausstellung: Herausragende Arbeiten des nordrhein-westfälischen Kunsthandwerks werden dort vom 22. August bis zum 15. November 2009 zu sehen sein. „Mit dem Zuschlag für die Ausstellung erfährt das Regionalmuseum erneut eine hohe Auszeichnung und Anerkennung der Arbeit, die seit vielen Jahren von den Verantwortlichen in der Museumsleitung geleistet wird“, freut sich Landrat Wolfgang Spreen, Vorsitzender des Betreibervereins, über dieses bedeutende Ereignis.
Anlass hierfür ist die Landesausstellung zur Ermittlung der Staatspreise für das Kunsthandwerk Nordrhein-Westfalen, die „manu factum“, die unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers stattfindet und einen repräsentativen Überblick über das kunsthandwerkliche Schaffen des Landes auf höchstem Niveau bietet. „Sie wird darüber hinaus einen sehr interessanten Bogen zum ‚Alten Handwerk’ in den beiden Handwerksgassen des Museums spannen und auch vor diesem Hintergrund auf großes Interesse in der Öffentlichkeit stoßen“, ist der Landrat vom Erfolg der Ausstellung überzeugt. Bereits zum zweiten Mal erhielten die Kevelaerer den „Zuschlag“ für diese landesweite Ausstellung, die bereits im Jahr 2001 eine „Heimat auf Zeit“ in der Marienstadt fand.
Der bedeutendste Preis
in Deutschland
Der Staatspreis NRW, der bedeutendste und mit insgesamt 45.000 Euro am höchsten dotierte Preis seiner Art in Deutschland, wird seit den fünfziger Jahren von der nordrhein-westfälischen Landesregierung in den acht Werkbereichen Schmuck, Geräte aus Metall, Holz, Textil/Leder, Keramik, Stein, Glas und Fotografie/Papier vergeben. Zusätzlich kann ein Sonderpreis benannt werden.
Die „manu factum“ ist für die Kunsthandwerker in Nordrhein-Westfalen „die“ Plattform, ihre Kreativität und ihr handwerkliches Können unter Beweis zu stellen. Das Bewerbungsverfahren erfolgte über die Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks e.V.. Aus dem Kreis der Ausstellungsteilnehmer werden die Preisträger des Jahres 2009 ermittelt. Die Preisverleihung wird von Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, dem Staatssekretär für Kultur, durchgeführt und findet während der Ausstellungseröffnung am 22. August statt.
2009 in Kevelaer
„Wir sind begeistert, dass die Stadt Kevelaer mit ihrem Stadtmarketing-Ansatz als ‚Stadt der Kunst und des Kunsthandwerks’ erneut den Zuschlag für eine ‚manu factum’ erhalten hat“, so Kevelaers Bürgermeister Dr. Axel Stibi. Am 20. September 2005 hatte sich die Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft der Stadt Kevelaer bei der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks in Düsseldorf nach einem persönlichen Gespräch mit AdK-Geschäftsführer Uwe Müller-Biebel offiziell um die „manu factum“ beworben. „Wir würden uns freuen, wenn wir im Sommer 2009 erneut Gastgeber der ‚manu factum’ sein könnten“, so formulierte es der damalige WfG-Geschäftsführer Hans-Josef Kuypers. „Die Bewerbungsphase für die ‚manu factum 2001’ hatte zwölf Jahre betragen“, erinnert sich Wirtschaftsförderin Ruth Keuken. „Nun konnten wir uns bereits nach vier Jahren über eine Zusage aus Düsseldorf freuen.“ Die „manu factum“ ist vom 22. August bis zum 15. November im Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte in Kevelaer zu sehen.



















































































































































