Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte in Kevelaer

„manu factum“ vom 22. August bis 15. November:

Staatspreise des Landes NRW
werden in Kevelaer vergeben

Nordrhein-Westfalen – Kevelaer – Das Nieder-rheinische Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte in Kevelaer beherbergt in diesem Jahr eine besondere Ausstellung: Herausragende Arbeiten des nordrhein-westfälischen Kunsthandwerks werden dort vom 22. August bis zum 15. November 2009 zu sehen sein. „Mit dem Zuschlag für die Ausstellung erfährt das Regionalmuseum erneut eine hohe Auszeichnung und Anerkennung der Arbeit, die seit vielen Jahren von den Verantwortlichen in der Museumsleitung geleistet wird“, freut sich Landrat Wolfgang Spreen, Vorsitzender des Betreibervereins, über dieses bedeutende Ereignis.

Anlass hierfür ist die Landesausstellung zur Ermittlung der Staatspreise für das Kunsthandwerk Nordrhein-Westfalen, die „manu factum“, die unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers stattfindet und einen repräsentativen Überblick über das kunsthandwerkliche Schaffen des Landes auf höchstem Niveau bietet. „Sie wird darüber hinaus einen sehr interessanten Bogen zum ‚Alten Handwerk’ in den beiden Handwerksgassen des Museums spannen und auch vor diesem Hintergrund auf großes Interesse in der Öffentlichkeit stoßen“, ist der Landrat vom Erfolg der Ausstellung überzeugt. Bereits zum zweiten Mal erhielten die Kevelaerer den „Zuschlag“ für diese landesweite Ausstellung, die bereits im Jahr 2001 eine „Heimat auf Zeit“ in der Marienstadt fand.

Der bedeutendste Preis
in Deutschland

Der Staatspreis NRW, der bedeutendste und mit insgesamt 45.000 Euro am höchsten dotierte Preis seiner Art in Deutschland, wird seit den fünfziger Jahren von der nordrhein-westfälischen Landesregierung in den acht Werkbereichen Schmuck, Geräte aus Metall, Holz, Textil/Leder, Keramik, Stein, Glas und Fotografie/Papier vergeben. Zusätzlich kann ein Sonderpreis benannt werden.

Die „manu factum“ ist für die Kunsthandwerker in Nordrhein-Westfalen „die“ Plattform, ihre Kreativität und ihr handwerkliches Können unter Beweis zu stellen. Das Bewerbungsverfahren erfolgte über die Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks e.V.. Aus dem Kreis der Ausstellungsteilnehmer werden die Preisträger des Jahres 2009 ermittelt. Die Preisverleihung wird von Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, dem Staatssekretär für Kultur, durchgeführt und findet während der Ausstellungseröffnung am 22. August statt.

2009 in Kevelaer

„Wir sind begeistert, dass die Stadt Kevelaer mit ihrem Stadtmarketing-Ansatz als ‚Stadt der Kunst und des Kunsthandwerks’ erneut den Zuschlag für eine ‚manu factum’ erhalten hat“, so Kevelaers Bürgermeister Dr. Axel Stibi. Am 20. September 2005 hatte sich die Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft der Stadt Kevelaer bei der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks in Düsseldorf nach einem persönlichen Gespräch mit AdK-Geschäftsführer Uwe Müller-Biebel offiziell um die „manu factum“ beworben. „Wir würden uns freuen, wenn wir im Sommer 2009 erneut Gastgeber der ‚manu factum’ sein könnten“, so formulierte es der damalige WfG-Geschäftsführer Hans-Josef Kuypers. „Die Bewerbungsphase für die ‚manu factum 2001’ hatte zwölf Jahre betragen“, erinnert sich Wirtschaftsförderin Ruth Keuken. „Nun konnten wir uns bereits nach vier Jahren über eine Zusage aus Düsseldorf freuen.“ Die „manu factum“ ist vom 22. August bis zum 15. November im Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte in Kevelaer zu sehen.

Staatspreis Glas 2009 für Unterwasserwelten von Michael BehrensSchale / Objekt aus Sandstein von Markus Schuermeyer. Betrachter: Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-BrockhoffStaatspreis / Sonderpreis Holz 2009: Stuhl aus Weissbuche von Hugo Delavelle. Betrachter: Johannes Hieronimi und Peter MaschkeDosen. Stahl geschmiedet, Anröchter Sandstein von Uwe Kramer

Am 28. November des vegangenen Jahres wurde in den Räumen des BBK Köln die Ausstellung zum 60-jährigem Jubiläum des BBK Landesverbandes NRW eröffnet.
Nahezu 600 Mitglieder der nordrhein-westfälischen Bezirksverbände waren der Aufforderung gefolgt, sich mit je einem Werk an diesem Event zu beteiligen. Das Format war auf DIN A4 begrenzt, um allen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, sich zu beteiligen. So spiegelte die Ausstellung die ganze Vielfalt künstlerischer Temperamente wider.
Dieter Horky’ , Vorsitzender und Sprecher des BBK Landesverbandes, begrüßte die Gäste und Werner Schaub, Vorsitzender und Sprecher des BBK Bundesverbandes, überbrachte die Glückwünsche des Bundesverbandes.

Der aktuelle Vorstand des BBK NRW mit den Vorsitzenden Dieter Horky’
und Friederike van Duiven und den Beisitzern Petra Kook, Peter Maschke und Karl-Ulrich Peisker hat sich für die laufende Amtsperiode folgende Arbeitsschwerpunkte gesetzt: Kunst und Bau in NRW, Künstler an Schulen, Ruhr 2010 und Informationsveranstaltungen für bildende Künstler.

Zahlreiche Besucher wünschten dem Verband weitere erfolgreiche 60 Jahre und feierten gemeinsam am 28. November bis in den späten Abend hinein.

Die Ausstellung war vom 30.11. – 19.12.2008 im BBK-Stapelhaus in Köln zu sehen.

Dieter Horky, Maler und Vorsitzender des BBK Landesverbandes und des BBK Köln wurde im vergangenen Oktober 65 Jahre alt. Zu diesem Anlass ehrte der Verband seinen langjährigen Vorsitzenden im Stapelhaus in Köln mit einer Ausstellung seiner Arbeiten, die in den letzten zwei bis drei Jahren enstanden sind.

Am 21.09.2008 findet wieder das Deutsch-Niederländische Künstlerdorf in Kevelaer statt. Ca. 25 Künstlerinnen und Künstler stellen in der Museumspassage des Niederrheinischen Museums für Volkskunde und Kulturgeschichte in der Zeit von 11-18 Uhr ihre Objekte, Gemälde, Skulpuren und Keramik aus.

Es kommen kommunale, regionale und internationale Künstler, die die Innenstadt von Geldern mit ihren Entwürfen in eine Open-Air-Galerie verwandeln.

Samstag, 9. August bis Sonntag, 10. August 2008.

Jurymitglied der freien Gruppe: Peter Maschke.

Die Atelierausstellung am 20. und 21. Oktober 2007 in Geldern bescherte uns viele interessierte Gäste. Es kamen 600-700 Freunde, Künstler, Nachbarn. Für die engagierte Betrachtung unserer Objekte, Bilder und Fotos möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Gästen bedanken und hoffen, dass sie uns nächstes Jahr wieder besuchen.

EintrittBeobachterGaragenzimmerGalerieFamiliengeschichteAstronautenSammlungenWerner Hansen bewundert mein 'Hauptwerk'

Am 20. und 21. Oktober 2007 wollen wir unsere Ateliers in der alten Textilfabrik in Geldern am Ostwall 3-5 vorstellen. Wir laden Sie herzlich dazu ein.

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Am 16.09.2007 findet wieder das Deutsch-Niederländische Künstlerdorf in Kevelaer statt. 24 Künstler und Künstlerinnen stellen in der Museumspassage des Niederrheinischen Museums für Volkskunde und Kulturgeschichte in der Zeit von 11-18 Uhr ihre Objekte, Gemälde und Skulpuren aus.

Portugal, Algarve, in Pera und Lagos, 29. Dezember 2006.

Die Befragung der StühleDie Befragung der StühleDie Befragung der StühleDie Befragung der StühleDie Befragung der StühleDie Befragung der StühleDie Befragung der StühleDie Befragung der StühleDie Befragung der StühleDie Befragung der Stühle

Am 17.09.2006 findet wieder das Deutsch-Niederländische Künstlerdorf in Kevelaer statt. 24 Künstler und Künstlerinnen stellen in der Museumspassage des Niederrheinischen Museums für Volkskunde und Kulturgeschichte in der Zeit von 11-18 Uhr ihre Objekte, Fotografien, Gemälde und Skulpuren aus.

Hallo Welt!

Dies ist das neue Weblog von Peter Maschke. Ich freue mich auf einen Gedankenaustausch!

Ausstellung im Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte am 18. September 2005 in Kevelaer.

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Treffen und Briefwechsel mit Antoine Watteau

Ausstellungen in der “Herrlichkeit” von Issum im Mai 2003 und im Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte in Kevelear im September 2003.

Briefwechsel mit Antoine Watteau:

Pierre M.    21. Juli 1717

Mein geschätzter Freund Antoine,

wie glücklich war ich mit dir gemeinsam in deinem Atelier die Umdeutung der Zeiten in deinem „Embarquement“ mit Farben und Leinwand zu bewegen.
Von dem „Einen“ der uns beherrschte blieb nur eine Erinnerung. Nicht mehr als ein vergessenes Bild.
Sind wir nun die Gestalter unserer selbst und die Anführer unserer Reise, die wir in Sehnsucht erträumt haben?
Wir haben die „Neue Zeit“ leidenschaftlich mit unseren Pinselstrichen beschrieben, mit unseren Farben, die anders sind als die vor „Ihm“ und mit einem Ausdruck einer Stellung von Personen, die uns nun vom Joch befreien und uns pilgern lassen auf die Inseln der Freiheit.
Wir beide kennen die „Neue Zeit“, als Zeit unserer neu entworfenen Bilder, Bilder der „Rechte der Bürger“.
Zur Zeit halte ich mich bei Gerisaint, deinem Kunsthändler in Paris auf und erwarte in Sehnsucht deinen Besuch.

Dein dich schätzender Freund

Pierre M.

- – - 

Antoine Watteau, 31. August 1717

Mein lieber Pierre,

ich muss gestehen, dass mich die Zeit starr gemacht hat.
Ohne deinen fast zweijährigen Aufenthalt in meinem Hause wäre die Reise in mein verwunschenes Land, so wie wir es gemeinsam mit Pinsel und Farbe entworfen haben nicht entstanden.
Von ganzem Herzen möchte ich dir für deine Hilfe danken.
Wir haben die „Neue Zeit“, ohne zu wissen, wohin sie geht, gemeinsam mit Pinsel und Leinwand gegenwärtig gemacht.
Glücklich war ich in deinem Hause in der Nähe deiner Farben und deiner Seele.

Pierre, mein Freund, ich hoffe dich auf der „Fête Galante“ in Kythera anzutreffen.

Dein dich schätzender Vertrauter

Antoine Watteau

Treffen und Briefwechsel mit Antoine WatteauTreffen und Briefwechsel mit Antoine WatteauTreffen und Briefwechsel mit Antoine WatteauTreffen und Briefwechsel mit Antoine WatteauTreffen und Briefwechsel mit Antoine WatteauTreffen und Briefwechsel mit Antoine Watteau

Landvermessung

Landvermessung bei Rheinkilometer 794,2 Orsoyer Land

LandvermessungLandvermessungLandvermessungLandvermessung

Konstruktion und Dekonstruktion in Naturns.

Papierhemden genähnt, gehängt, gelegt als Performance und im Quellfluss genässt und aufgelöst.
Südtirol 2001.

Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.Ein Schneider im Forst. Südtirol 2001.

Symposion in Algoz (Algarve, Portugal), 5.-12. März 2001

“Oft haben sie zusammensgesessen, haben geredet, gearbeitet, Steine gehauen oder Metall geschmiedet: Gerd Buschheuer (Alpen), Ariane Holz (Mönchengladbach), Peter Maschke (Rheinberg), Odo Rumpf (Köln). Das Licht, die Sonne, die Menschen – ich fühle mich da unten freier und kreativer, sagt Gerd Buschheuer. So geht es den Kollegen vermutlich auch und deshalb finden in Algoz wohl immer mal Symposien statt. Zusammenkünfte, in den sich kreative Geister austauschen und gemeinsam arbeiten.” (Presse; NRZ 19.04.2001)

Die Abende waren dem portugisischen Fado gewidmet – Antonia und Pedro.

Algoz 2001: Zwei Raumfahrtingenieure aus Baikonur als AssistentenAlgoz 2001: Gerd Buschheuer in HilfestellungAlgoz 2001: Ariane Holz mit gefährlichem WerkzeugAlgoz 2001: Odo Rumpf in SchweißpositionAlgoz 2001: Ein langes Brett und PeterAlgoz 2001: Blaues ArrangementAlgoz 2001: Engel in ReihenfolgeAlgoz 2001: Zwei der bekanntesten Fado-Interpreten

Ateliers im Museum, Niederrheinisches Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte, Kevelaer, Oktober 1999.

Thema der Arbeit: Wasser und Wolken

Wasser und WolkenWasser und WolkenWasser und WolkenWasser und WolkenWasser und Wolken

Ausstellung der Künstlergruppe Binnenheide zum Thema Zeit in der Galerie Erika Taschenberger im Mai 1999.

Titel der Arbeit: Stillstand und Geschwindigkeit.

Stillstand und GeschwindigkeitStillstand und GeschwindigkeitStillstand und GeschwindigkeitStillstand und GeschwindigkeitStillstand und Geschwindigkeit

Frühstück im Freien – Übersetzung von Edouard Manet.

Frühstück im Freien - Übersetzung von Edouard ManetFrühstück im Freien - Übersetzung von Edouard ManetFrühstück im Freien - Übersetzung von Edouard ManetFrühstück im Freien - Übersetzung von Edouard ManetFrühstück im Freien - Übersetzung von Edouard ManetFrühstück im Freien - Übersetzung von Edouard Manet

Ausstellung in Kevelaer-Winnekendonk, 1997, Galerie Erika Taschenberger.


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Searching for water – Aguas Capdepera. Performance zwischen der Cala Litteras und Cala Sa Font 1997.

Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997Aguas Capdepera 1997

Ausstellung vom 6.-08. September 1996 in Köln-Nippes im Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn AG zwischen Kempener und Werkstattstraße.

Ausstellungsinstallation, Entwurf und Präsentation: 12 Künstlerstühle.

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Ausstellung: V. Kunstplätze am 16.06.1996. 41 Ereignisse an 33 Orten.

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Siehe auch: Aphorismen zum Kunstplatz Uckendorf 

Collagen

Dies ist ein Beispiel zu Collagen.

Collage, 35 x45cm


Ausstellung im Außengelände des Thermalbades Klein Vink in Arcen/NL im Dezember 1995: Zirkel, Dreieck, Winkelmesser.

Ein Dokument einer Tätigkeit und eines biographischen Zeitablaufs: Die Geschichte von W. O. Blank, geb. 8.3.1889 in Schönberg/Allenstein, Vermessungsingenieur, der Regionen mit Zirkel, Dreieck und Winkelmesser vermessen hat, aber dessen Biographie sich auflöste, sich verlor und verschwand, bevor er den Traum, der ihn fesselte, träumen konnte, den Zirkelkreis so groß über die Welt zu schlagen, dass er den Zirkel nicht mehr bewegen konnte:
Die Passage nach Buenos Aires.
Folgende Dokumente sind erhalten:
Ein Zirkel, ein Dreieck, ein Winkelmesser und eine Vermißtenmeldung vom 13.10.1914.

Zirkel, Dreieck, Winkelmesser. Arcen 1995.Zirkel, Dreieck, Winkelmesser. Arcen 1995.Zirkel, Dreieck, Winkelmesser. Arcen 1995.Zirkel, Dreieck, Winkelmesser. Arcen 1995.Zirkel, Dreieck, Winkelmesser. Arcen 1995.Zirkel, Dreieck, Winkelmesser. Arcen 1995.

Kunstplätze 1995: Unterm Leverkusener Kreuz im Tal der Dünn

Unterm Leverkusener KreuzUnterm Leverkusener KreuzUnterm Leverkusener KreuzUnterm Leverkusener KreuzUnterm Leverkusener Kreuz
Ausstellung auf Schloß Haag / Burg ‘te Gesselen vom 19.06.-03.07.1994 mit dem Titel “Sitzen auf Herrensitzen
Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise
Die Geschichte über Geschichten, die Erzählung über Erzählungen, ein Märchen der Märchen, das sich nicht ereignet hat: „Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise.“
Eine Familiengeschichte vom anderen Ende dieser Welt, von Abenteurern, die ihr Glück gemacht haben auf der „Isla Rosita“ im Paranadelta in Argentinien, von Leuten, die aus der Provinz kamen und deren Reise die „Welt“ bedeutete.
Die, die in der Provinz geblieben waren, aber deren Traum die „Welt“ war, die sie nie gehen hatten, bewunderten diejenigen, die in der „Welt“ wohnten, für die es aber die Provinz war.
Die Geschichte eines Traums, einer Realität an zwei Orten, auf zwei verschiedenen Kontinenten, zeitverschoben, aber dennoch synchron vom anderen Ende dieser Welt.

Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise, 1994

TurmArt im Gelderner Mühlenturm und in den Kassematten unter dem Turm, der Napoleon als Pferdestall diente.

Ausstellung vom 24.09.-10.10.1993

Turmart 1993Turmart 1993Turmart 1993Turmart 1993Turmart 1993Turmart 1993Turmart 1993Turmart 1993

Skulpturen

Dies ist ein Beispiel zu Skulpturen.

Familie, Strandgut, Höhe ca. 60cm


Ausstellung in der Goldschmiedewerkstatt “Metallum” in Moers bei Antje Witzler, Mai 1992.

Strand(gut)Stücke
Die leichte Kunst des Peter Maschke

Wer zweierlei schätzt, den Zufall und die Leichtigkeit des Seins, ist zur Auseinandersetzung mit den Meer- und Strand(gut)stücken Peter Maschkes eingeladen. Die Objekte, die er in den Dienst seiner behutsamen Kunst stellt, sind ihm auf Strandspaziergängen zugefallen. Müll für viele, für ihn aber Überbleibsel, Relikte einer stummen Vergangenheit, Spuren, die er mit eigentümlicher Zärtlichkeit zum Sprechen bringt, indem er sie neu belebt, sie neu definiert, ihnen Namen und Rollen in einem von ihm erfundenen Spiel zuweist. Stock und Stein, Tau und Feder, Dose und Puppe beginnen für ihn (und dann für uns: die Beobachter) ein magisches Eigenleben. Sie sprechen nicht laut, aber eindringlich, und das nicht nur in einem bloßen Raum der Phantasie, der Beliebigkeit, sondern als Bestandteile eines ‚kalkulierten’ Mythos.
Was frappiert, ist das Kalkül, das Formgefühl, der Gleichgewichtssinn dieses Künstlers. Die Dinge, die ihm zufallen, verwandelt er mit geringen Eingriffen, die dennoch tief schneiden. Das Holz bleibt Holz, Metall bleibt Metall, aber alle Substanzen, die er verändert, verlieren auf eine schwer nachvollziehbare Weise ihr Gewicht. Sie stehen nicht, sie scheinen, auch wenn sie stehen, zu schweben. Sie hängen nicht, sie scheinen, auch wenn sie hängen, zu fliegen. Peter Maschke greift, da ist kein Zweifel, auf archaische Formen zurück, und wo nicht auf archaische, dort auf insulares Formwissen, auf ein sicheres Gefühl für Proportion, das seine Objekte so stabil wie dynamisch erscheinen lässt: leicht beweglich in aller Stabilität, zwingend in der Formfindung und doch anregend für das freie Spiel der Imagination des Betrachters. Da wird nichts festgelegt, da sind Spiel-Räume im genauen Sinne, da ist vor allem Freiheit.

Es mag kein Zufall sein, dass Peter Maschke notorischer Weltenbummler ist. Die Zeichen, die er in den letzten Jahren geschaffen hat, drücken das aus: Sie holen die Ferne (die auch eine der Zeit ist) in eine Nähe, die sie fern erscheinen lässt: Dinge am Ort, mit denen man reisen könnte: in die Leichtigkeit, die sich nirgends findet – es sei denn: in dieser stillen, unaufwendigen (und in einem unpreziösen Sinne: tröstlichen) Kunst.

    Quelle:
    Prof. Dr. Peter Fuchs, Ausstellung in Moers
Strand(gut)stücke. Spezies: Cabeza Quadrada, 1992Strand(gut)stücke. Kennen wir uns? 1992Strand(gut)stücke. Versuchung, 1992Strand(gut)stücke. Torso weiblich, 1992Strand(gut)stücke. Geschichte der Leidenschaften, 1992Strand(gut)stücke. Der Feuerwehrmann, 1992Strand(gut)stücke. Gelockt, bewellt, benast und befedert, 1992Strand(gut)stücke. Beobachter, 1992Strand(gut)stücke. Benidorm gegen Nachmittag um 16:30 Uhr, 1992Strand(gut)stücke. Abwärts mit Grüßen, 1992Strand(gut)stücke. Wo liegt die Tube mit der Sonnencreme? 1992Strand(gut)stücke. Vor dem Sprung mit höchster Konzentration, 1992